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Skulptur "Vierwinden" eingeweiht

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VON MARGARETHE PLUTA -
zuletzt aktualisiert: 18.12.2007 - 21:30

Rommerskirchen (NGZ) Rommerskirchen Das Metall glänzt im winterlichen Sonnenlicht und lässt schon vom Weiten erahnen, dass sich der Kreisverkehr am Mariannencenter in den vergangenen Tagen verändert hat.

Foto: NGZ-Online

Sie übergaben am Dienstag gemeinsam das Kunstwerk „Vierwinden“ von Wolfgang Göddertzes (Mitte) : Michael Becker, Albert Glöckner, Reinhard Tiefenthal und Fred Meurer (v.l.). Foto: NGZ-Online

War es vorher nur ein kahler und wenig ansehnlicher Hügel, ragt von seiner Spitze jetzt die Skulptur „Vierwinden“ in die Höhe. Am Dienstag wurde das Objekt von dem über die Grenzen von Rommerskirchen bekannten Künstler Wolfgang Göddertz offiziell der Gemeinde übergeben.

Fünf Jahre hat es gedauert, bis der Künstler jetzt sein Werk in der Vollendung sehen konnte. „Ich kenne diesen Platz noch aus meiner Kindheit“, sagt der gebürtige Rommerskirchener. Wo heute das Mariannecenter steht hätte er früher immer gespielt. Deshalb war es Wolfgang Göddertz wichtig, eine Skulptur für den Kreisverkehr zu schaffen, die zum Ort passt.

Einfach war die Entscheidung allerdings nicht. Denn der KuKuK, (Kunst und Kultur Rommerskirchen), der von der Gemeinde mit der Gestaltung des Kreisverkehrs beauftragt wurde, musste Ende Mai die Ausschreibung eines Wettbewerbes mit der Begründung stoppen, dass die eingereichten Beiträge nicht den Vorstellungen des Vereins entsprachen.

So wurde Wolfgang Göddertz ins Gespräch gebracht. Der Künstler hat bereits 2004 zwei Entwürfe für den Kreisverkehr gefertigt, die vor drei Jahren an der Finanzierung scheiterten. Die Skulpturen bewegten sich damals in einem Preisrahmen vom zirka 45 000 Euro. Der KuKuK standen zur Gestaltung des Kreisverkehr allerdings nur 15 000 Euro zur Verfügung.

Dank des Engagements von Fred Meurer, Geschäftführer des Center am Park (CaP), und einigen Sponsoren, konnte schließlich die Restfinanzierung gesichert werden. So dass die Idee der „Vierwinden“ im August einstimmig im Rat verabschieden werden und am Dienstag bei strahlenden Winterwetter offiziell eingeweiht werden konnte.

Die Figur soll durch ihre Form und Aussage an den historischen Raumbegriff „Vierwinden“ erinnern. Die sechs Meter hohe und 3,90 Meter breite Skulptur macht die Bewegung des Windes sichtbar, indem sich ihr Kern mit dem Wind bewegt. „Gleichzeitig symbolisiert die Mobilität des Kunstwerkes das neu entstandene, pulsierende Leben in diesem Ort“, zeigte sich am Dienstag Bürgermeister Albert Glöckner zufrieden.

Denn in einer Entfernung von lediglich 200 Metern verfügt die Gemeinde jetzt über zwei mit Kunst geschmückte Kreisverkehre, die von ihrer Ausgestaltung jedoch ganz unterschiedlich sind. „Steht der Kreisverkehr an der B 59/B 477 mit der Zuckerrübe für Tradition, symbolisieren die ,Vierwinden’ die Moderne“, sagt Fred Meurer. Der CaP-Geschäftsführer freut sich über die rasante Entwicklung um den Kreisverkehr. „Die Skulptur steht für den Wandel der Zeit, der durch den beweglichen Kern symbolisiert wird“, erklärt Meurer.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. Mai 2010 um 12:38 Uhr  
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