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Ein Wumauwamm

Dieser Artikel stellt eine am 06.06.05 um 22:12
veröffentlichte Nachricht dar.

aktuelle nachrichten Von Helga Bittner So könnte ein Wumauwamm aussehen! Kein Wunder, dass der Titel eines Bilderbuchs, das einst das abendliche Vorleseritual im Kinderzimmer bestimmte und von einem Kind erzählte, dass überall in der Stadt ein Phantasieungetüm eben dieses Namens sah, sofort in den Kopf schießt - bei dem Anblick!

NGZ-Foto: H. Jazyk

Sie feierten die Übergabe der Kunstrübe im Kreisel: (V.l.) Jan Kirsch, Präsident des Rübenbauern-Verbandes, Bürgermeister Albert Glöckner, Dr. Michael von Hoesslin (KuKuK) und Steinmetz Rolf Dunkel.
NGZ-Foto: H. Jazyk

 

Das ist sie also, die Riesen-Rübe, die die Ansteler nicht wollten, von den Eckumern aber angeblich freudig begrüßt wird. Zweifellos: Die Ansteler haben Weitsicht und Geschmack bewiesen. Denn dass dieses Ding analog zu dem Buch-Ungetüm in dem Maße schrumpft, wie das Menschenkind im Denken und Fühlen größer wird, ist wohl kaum zu erwarten. Und die Ansteler haben das womöglich geahnt und auch, dass ihr Kreisverkehr als grüne Wildnis allemal ansprechender ist denn als Denkmalboden für vergangenen landwirtschaftlichen Reichtum.

Was man ohnehin nur begreift, wenn man weiß, dass die Knolle eine Knolle ist. Und dass das Land um Rommerskirchen einst ein bedeutendes Anbauland für die Zuckerrübe war. Und dass gar nicht weit von der Knolle eine Zuckerrübenfabrik gestanden hat ... Für jeden anderen könnte das Ding auch ... eine Ananas sein. Also muss für die Ver-Kunstung anderer Verkehrsknotenpunkte in Romemrskirchen eigentlich doch nur eine Frage zu Grunde gelegt werden: Was bringt unser Land an Gutem und Nahrhaftem sonst noch hervor, und wie können wir das unmissverständlich zeigen ?

In Butzheim zum Beispiel werden Kartoffeln angebaut: Warum nicht einfach die dort schon von weitem werbende Gabel mit dem aufgespießten Erdapfel nehmen und den Autofahrern vorsetzen? Oder die knatschrote Erdbeere, die den sparsamen Selbstpflücker hinaus aufs Feld zieht? Oder wie wär’s mit Spargel - einzeln oder im Bund? Und wenn’s doch ein bisschen abstrakter sein soll: Warum einen Kreisverkehrhügel nicht mit spargeltypischer weißer Folie verpackten? Dann immerhin könnte sich jeder wenigstens der Illusion hingeben: Christo und Jean-Claude aus New York waren schon da ...

 
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